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IBH-Brandschutz GmbH

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Brandschutzkonzept

Spektakuläre Bauvorhaben, innovative Gebäudekonzepte, Gebäude mit besonderer Ausdehnung oder Architektur erfordern häufig außergewöhnliche Brandschutzlösungen, um den Weg von einem genialen Entwurf zu einem genehmigten Bauobjekt zu ebnen. Wie kann ein Entrauchungskonzept für ein Hochhaus mit einem geschossübergreifenden Atrium aussehen.

Welche Brandschutzmaßnahmen sind für ein Hallengebäude mit 63.000 m² Grundfläche erforderlich?

Wie stellt man Fluchtwege für eine überdachte große Gebäude sicher?

Solche und ähnliche Fragestellungen werden von IBH-Brandschutz GmbH und seinen Mitarbeitern (Staatlich anerkannte Sachverständige für die Prüfung des Brandschutzes) in einer frühen Projektphase bearbeitet, um eine frühzeitige Einschätzung zur Genehmigungsfähigkeit und Kostensicherheit zu erhalten.

Bauliche Anlagen besonderer Art oder Nutzung, also Sonderbauten brauchen ein Brandschutzkonzept, das sämtliche Belange des baulichen, anlagentechnischen und betrieblichorganisatorischen Brandschutzes festlegt. In der differenzierten Abstufung der Einzelmaßnahmen stecken gewaltige Optimierungspotenziale, die einerseits die Brandsicherheit des Gebäudes verbessern und andererseits die Wirtschaftlichkeit deutlich erhöhen können.

Mit viel Erfahrung und individueller Beurteilung sind die Komponenten daher aufeinander abzustimmen und im Gespräch mit Bauaufsicht und Brandschutzdienststelle zur Genehmigungsfähigkeit zu führen.

Neben fundierten Kenntnisse der baurechtlichen Grundlagen ist hierfür eine sichere brandschutztechnische Bewertung erforderlich, die in einem nachvollziehbaren textlichen Brandschutzkonzept sowie in übersichtlichen Brandschutzplänen dokumentiert wird.

IBH-Brandschutz GmbH unterstützt das gesamte Planungsteam vom Objektplaner über Haustechnik, Tragwerksplaner bis hin zu Landschaftsarchitekten und koordiniert deren Planungsabsichten mit den Belangen des Brandschutzes.

Das Brandschutzkonzept bleibt ein Stück beschriebenes Papier, wenn nicht durch gewissenhafte Fachbauleitung auf der Baustelle die Umsetzung in ein brandsicheres Gebäude erfolgt. IBH-Brandschutz GmbH setzt hierzu das objektspezifische Brandschutzkonzept in einen Katalog von Einzelmaßnahmen um, welcher in Form einer Checkliste der Baustelle zur Verfügung gestellt wird und die gewerkweise Überprüfung ermöglicht.

Detailliert wird die entsprechende Brandschutzanforderung definiert und die erforderlichen Nachweise, Übereinstimmungserklärungen, Sachverständigenprüfungen etc. identifiziert. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Kontrolle des Bauablaufes und eine abschließende Bestätigung gegenüber der Bauaufsichtsbehörde.

Fachbauleitung

Entsprechend den Verhältnissen des Einzelfalls bzw. der jeweiligen Beauftragung kann die Fachbauleitung je nach Betreuungstiefe in folgenden drei Stufen durchgeführt werden:

Stufe 1

Prinzipielle Übereinstimmung:
In einer Kombination von Ortsbegehung und Auswertung der Nachweise durch die ausführenden Unternehmen erfolgt eine Plausibilitätskontrolle:

In dieser werden Veränderungen gegenüber dem Brandschutzkonzept gezielt festgestellt und daraus die notwendigen Maßnahmen abgeleitet.

Stufe 2

Systematischstichprobenartige Kontrolle:
Ergänzend zur beschriebenen prinzipiellen Kontrolle erfolgt die Prüfung einzelner brandschutzrelevanter Bauprodukte an Stichproben, die nach einer übergeordneten Systematik ausgewählt werden.

Gleichzeitig findet eine Beratung der Baustelle über geeignete Brandschutzprodukte oder optimierte Bauverfahren statt. 

Inbetriebnahme

Mit der Inbetriebnahme eines Gebäudes ist das Projekt nicht beendet, vielmehr beginnt in diesem Moment eine weitere wichtige Phase. Denn ab jetzt ist die ausreichende Sicherheit für Betriebsangehörige und Besucher für den seltenen Fall eines Brandereignisses konkret zu gewährleisten. Ein wichtiges Instrument hierfür ist eine Brandschutzordnung, welche das Verhalten der Personen im Brandfall detailliert regelt. Gegebenenfalls koordiniert die Brandschutzordnung spezifische Aufgaben von einzelnen besonders geschulten Personen, die übergeordnete Organisation des Gebäudes im Brandfall sowie sämtliche Zuständigkeiten und Aufgaben.

Eine auch für den Fall der Fälle belastbare Brandschutzordnung ist daher kein allgemeines Informationspapier, sondern eine gezielte objektspezifische Ausarbeitung, die mit allen Beteiligten und Entscheidungsträgern für das Einzelobjekt abgestimmt wird.

Die gezielte Rauchableitung aus Gebäuden ist häufig eine wichtige Voraussetzung zur Durchführung wirksamer Löschmaßnahmen für die Feuerwehr. Gelegentlich werden darüber hinaus besondere Maßnahmen zur Rauchableitung auch für die Sicherstellung von Flucht- und Rettungswegen erforderlich. Entsprechend dieser jeweils objektspezifischen Schutzzieldefinition müssen für die Auswertung mit Brandschutzingenieurmethoden dann repräsentative Brandszenarien bestimmt, in der örtlichen Geometrie ausgewertet und die wirtschaftliche Dimensionierung der Rauch- und Wärmeabzüge einschließlich der erforderlichen Maßnahmen zur Auslösung und Steuerung festgelegt werden.

In dem Büro IBH-Brandschutz GmbH stehen sämtliche Methoden des Brandschutzingenieurwesens zur Verfügung, welche in der jeweiligen Aufgabenstellung und Aussagetiefe eingesetzt werden können.

Versammlungsstätte

Für Versammlungsstätten oder allgemein Räume mit großen Menschenansammlungen kommt der ausreichenden Dimensionierung der Flucht- und Rettungswege große Bedeutung zu. Diese Berechnungen werden ebenfalls in Anlehnung an die Praxis durchgeführt.